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Deine Website als Instrument zur Interaktion mit Kunden

Deine Website als Instrument zur Interaktion mit Kunden

Luca
January 16, 2026
2 min
Eine Website kann mehr bieten als die pure Bereitstellung von Informationen zum KMU. Sie kann daneben auch ein wichtiges Marketinginstrument zur Interaktion mit den Kunden sein. Das KMU wie die Besucher der Webpage erfahren mehr voneinander. Es entsteht eine Beziehung, die neue Potenziale erkennen und wachsen lässt.

Das Potential deiner Website

Eine Homepage sollte die Besucher zum Besuchen und vor allem zum Verbleiben animieren. Neben einem ansprechenden Design sollte die Bedienung selbsterklärend sein und spielerisch erfolgen. Somit lohnt es sich, bei Modernisierung oder Neuaufbau einer Website etwas Zeit zu investieren und ein paar Überlegungen anzustellen. Im Betrieb nutzen gemäss neuen Studien nur wenige KMUs ihre Homepage zur Interaktion mit den Kunden. Dabei geht viel Potenzial verloren, verrät das Kundenverhalten beim Surfen doch einiges über deren Wünsche und Interessen.

Wichtige Auswertungen

Vom Studium des Surfverhaltens sollte ein KMU vollumfänglich profitieren, etwa durch Führen einer Nutzerstatistik, was externe Dienstleister übernehmen können. Welche Teile der Homepage werden besonders häufig angeklickt? Welche weniger? In welchem Bereich verbleiben die Besucher im Schnitt besonders oft und lange? Wo liegen die Gründe dafür? Daraus folgen weitere Fragen: Liegt es am Angebot der Waren und Dienstleistungen? Entsprechen sie den Kundenwünschen? Man erkennt schnell: Der praktische Umgang mit Webpages fördert oft Erstaunliches oder sogar Unerwartetes über die Kunden zutage.

Hinzu kommt, dass eine Homepage regelmässige Pflege braucht, damit sie attraktiv bleibt, etwa durch Aufschalten von News oder neuen Angeboten. Nichts ist langweiliger als eine statische, stets gleiche Webpage. Besonders Mikrounternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden, Vereine und Kleinparteien zeigen leider zu oft diese Tendenz, da im Alltag oft keine Zeit für Aktualisierungen und Änderungen bleibt. Immer wieder trifft man auf Webseiten, die zuletzt vor mehr als zwei Jahren aktualisiert wurden. Würden Sie dort etwas einkaufen, Mitglied werden oder die Partei wählen?

Verkaufsförderung

Positive Beispiele zeigen, wie sich eine Webpage zu einem Magneten für Kunden und Interessenten entwickeln kann. Ein KMU präsentiert jede Woche Neuheiten oder lanciert das «Produkt der Woche». Es beschreibt kurz dessen Eigenschaften, Vorteile sowie Einsatzgebiet und Zielpublikum. Ein anderes zeigt die Aktion der Woche oder des Monats, z.B. 10% auf ein Produkt nach Wahl oder «10 zahlen, 11 erhalten» oder 20 % auf Lagerartikel. Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Ein Verein oder eine Partei berichten über ihre Aktivitäten und laden zum nächsten Anlass ein.

Vielleicht gilt es auch, einen langjährigen, geschätzten Mitarbeitenden oder ein bekanntes Vereinsmitglied zu verabschieden und dessen Nachfolger kurz vorzustellen. Oder ein zufällig ausgewählter Mitarbeitende oder ein Mitglied sagt den Kunden, welche Werte oder welches Anliegen ihm wichtig ist, etwa «ein guter Teamgeist», «Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit» oder «Meine Bitte an unsere Kunden», etwa die klare Formulierung des Auftrags vor dessen Erteilung, damit er zur vollen Zufriedenheit abgewickelt wird.

Optische Anreize

Auch Pop-Ups können dazu dienen, die Aufmerksamkeit von Webbesuchern zu wecken. Hier sieht man allerdings bisweilen leider auch ein Zuviel des Guten, etwa wenn Pop-Ups die gewünschte Information verdecken oder penetrant in grellen Farben blinken. Oder man erhält monatelang dasselbe Pop-Up, was eher abschreckt als anzieht – z.B. im Frühjahr den Hinweis «Jetzt auf Winterreifen wechseln». Hier ist die Möglichkeit, dazu gleich einen Termin zu buchen sehr beliebt.

Wenn man die Homepage zudem mit regelmässigen Newslettern an Bestandkunden ergänzt, kann eine ganz neue Dynamik in Richtung Kunde und Unternehmen entstehen. Denn eine regelmässige Interaktion mit Besuchern der Webpage gibt Einblicke in das, was sie wirklich interessiert und was man anbieten sollte. Anderenfalls produziert man am Markt vorbei und wird förmlich «abgehängt».

Luca
Inhaber und Migründer 27media

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